Über uns

 

Schau Dir unsere Firma und die Geschichte dahinter näher an!

.... und erfahre, wie unsere hochwertigen Masken und Accessories entstehen

 

Wizardo.com ist ein kleines Unternehmen, direkt vor den Toren Hamburgs. Gegründet wurde es 2002 unter dem Namen “Fantasieprodukte" von dem ehemaligen special-effects Maskenbildner Steffen Oppermann. Hier seht ihr mich:

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Ich bin nun schon sehr lange Zeit 32 Jahre alt und liebe es, Masken zu modellieren und Zombies zu schminken. Wie man dem Foto entnehmen kann, habe ich aber auch etwas ordentliches gelernt ;-)

Begonnen hat alles vor vielen Jahren im Rahmen einer Hobby-Theatergruppe. Die damals erhältlichen Elfenohren waren einfach nicht gut genug für die besonderen Ansprüche, und so entschlossen wir uns, eigene Ohren herzustellen. Und als dann nach der Aufführung ein Zuschauer nachfragte, wo man denn solche Ohren kaufen könne, war der Grundstein für meine Firma gelegt.

Es dauerte allerdings noch eine ganze Weile, bis aus dem Verkauf von Elfenohren ein richtiges Unternehmen wurde. Zwischenzeitlich hatten einige Film- und Fernsehproduktionen angefragt, und so ergab es sich, dass ich vor der Gründung von "Fantasieprodukte" zunächst im professionellen Special-makeup effects Bereich tätig war. Viele der Erfahrungen aus dieser Zeit sind in meine Eigenentwicklungen eingeflossen und machen diese zu den qualitativ hochwertigen Produkten, die Ihr nun bei uns kaufen könnt.

Wir haben uns kürzlich von Fantasieprodukte in Wizardo.com umbenannt, weil wir in den letzten Jahren zunehmend internationale Kunden bekommen haben. Wizardo leitet sich ab vom englischen "Wizard" (Zauberer) und dem altenglischen "Vizard" (Maske). Ihr könnt uns aber auch einfach den coolen Maskenshop nennen, wenn ihr wollt. Nur in den Browser bitte immer Wizardo.com eingeben.

Ach, übrigens sind wir nach wie vor eine deutsche Firma ohne irgendwelche großen Konzerne oder Unternehmen im Hintergrund. Was wir machen, machen wir gerne und vor allem: selbst. Ihr werdet bei uns natürlich auch Handelsware finden und Artikel, die aufgrund der Menge im Auftrag produziert werden müssen, denn unser Angebot an Euch soll ja möglichst vielfältig sein.

Für die Meisten unserer Produkte gilt jedoch: mit Liebe (und Hand) für Euch produziert- von der Idee über das Modell bis zur Verkaufsverpackung.

 

Und so entsteht eine Maske bei uns:

Am Anfang steht immer eine Idee....

.. die wir dann gemeinsam im Team weiterentwickeln, verändern, diskutieren, verwerfen oder einfach so übernehmen. Eine Zeichnung oder eine Skizze ist dabei hilfreich.

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Bei einigen Masken tauchen schon in der Entwicklungsphase Fragen auf, die wir lösen müssen. Meist handelt es sich dabei um gestalterische Probleme, manchmal aber auch um ganz simple technische Dinge. Unsere Nachtelfenohren sind so ein Beispiel. Wir haben fast drei Monate Entwicklungszeit gebraucht, um diese Ohren in der gewünschten Länge aus einer einteiligen Form herstellen zu können. Eine zweiteilige Form wäre hier die einfache Lösung gewesen- aber das wollten wir nicht. Erstens kann das ja jeder, und zweitens habt ihr dann immer eine häßliche Gußnaht auf den Ohren. Unsere Nachtelfenohren sind jetzt nicht nur aus einer Form gegossen, sondern sind auch komplett nahtlos und halten trotzdem Ihre Form perfekt.

Nach der Planung kommt die Arbeit:

Eigentlich ist alles ganz einfach: auf einem Gipskopf wird mit Plastilin der erste Entwurf der Maske modelliert. Es gehört natürlich neben der lebhafte Phantasie auch ein wenig handwerkliches Können dazu, aus einem Klumpen Knetmasse eine Maske zu modellieren. Das praktische an Knetmasse ist aber, dass man immer von Vorne anfangen kann, wenn man nicht zufrieden ist. Selbst heute, nach vielen Jahren im Business, gibt es immer Tage, an denen ich mit meinem Design nicht zufrieden bin und nochmal anfange.

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Wenn das Design einmal steht, beginnt der schwierige Teil: jetzt muss eine vernünftige Form um die fertig gestaltete Maske gebaut werden. Dazu benutzen wir meistens Gips, in einigen Fällen aber auch Kunststoffe. Schwierig ist dieser Teil deshalb, weil jeder Fehler in der Herstellung der Form unweigerlich die komplette Zerstörung der modellierten Maske bedeuten würde. Es reicht schon aus, wenn hier eine Luftblase eingearbeitet wird- diese Macke würde sich in jeder Maske finden, die aus der Form gegossen wird. 

Wenn die Gipsform getrocknet ist, wird sie vom Kopf gelöst. Dabei löst sich ein großer Teil der Knetmasse ebenfalls, sodass die ursprünglich modellierte Maske zerstört wird. Da sich aber der Abdruck der Maske nun in der Gips-Negativform befindet, kann hieraus wieder ein "Positiv" hergestellt werden. Dies geschieht durch einfaches Ausgießen mit Flüssiglatex. Wir verwenden allerdings die Negativformen zunächst nur, um daraus weitaus haltbarere Silikonabdrücke herzustellen. Eine Gipsform kann nur ein paar Mal benutzt werden, bevor die Abdrücke daraus nicht mehr brauchbar sind. Deshalb benötigt man eine haltbare Version der modellierten Maske. Silikon und andere Kunststoffe sind dazu sehr gut geeignet.

 

- wird fortgesetzt-